Interim Management

Definition und Wirkungsweise

Interim-Management
ist eine zeitlich befristete Art des betriebswirtschaftlichen Managements.
Als offene und neutrale Plattform sorgt der Interim-Manager für übersichtliche und zusammengefasste Informationen.

Im Gegensatz zum Unternehmensberater, der in einer Stabsstelle angesiedelt ist, übernimmt der Interim-Manager Verantwortung für seine Arbeit in einer Linienposition. Er beendet seinen Einsatz erst, wenn das Problem gelöst und eine stabile neue Unternehmens- oder Bereichsführung etabliert ist.

Häufig werden Interim-Manager eingesetzt um einen Unternehmensteil zu sanieren. Daher werden sie gerne auch als „Helfer in der Not“ für Betriebe gesehen, die eine oft unliebsame Umstrukturierung oder auch die Abwicklung einer Schließung eines Unternehmens übernehmen. Gleiches gilt für Spezialthemen, für die ein Unternehmen Kapazitäten nicht auf Dauer vorhalten möchte. Hierzu gehören neue Unternehmensbereiche, neue Strategien, neue Niederlassungen, Unterstützung in der Nachfolgeregelung, in Phasen der Unternehmensentwicklung in denen entsprechende Erfahrung länger als nur ein paar Beratertage gebraucht wird, oder wenn das bestehende Management die anstehenden Aufgaben nicht alleine lösen kann oder möchte, stellt Interim-Management die bestmögliche Ergänzung dar.

Auch wenn es der Mehrzahl der Unternehmen sicherlich gut geht, ist Vorbeugen immer noch der beste Weg drohende Probleme zu vermeiden oder vorab auszuschließen.